Brauchtum und Traditionen im Grenzland

Essen und Trinken: Berühmt sind die südjütischen Schinken und Würste, die auf die Tradition deutschen Schlachter­hand­­werks zurückgehen. Eine Domäne der Bauersfrauen in Sønderjylland war das heute fast verschwundene „Sønderjysk Kaffebord“: eine Kaffeetafel mit zahlreichen Kuchen und Torten. Der friesische Einschlag zeigt sich in klassischen Gerichten wie „Birnen, Bohnen und Speck.

 

Traditionsreiche Feste: Das Ringreiten hat beiderseits der Grenze eine lange Tradition, aber nur in Sønderjylland werden die Ringreiterfeste als große Volksfeste gefeiert.

 

Die deutsche und dänische Minderheit unterstreichen bei ihren traditionellen Jahrestreffen die Zugehörigkeit zum Nachbarland und ihre Loyalität zum Gastland.

 

Am Vorabend des Petritages finden am 21. Februar auf Rømø und in Nordfriesland traditionsreiche Festbälle der Friesen mit dem traditionellen Biikebrennen statt.

 

Das Zeigen der Flagge - ob deutsche, dänische, schleswig-holsteinische oder friesische - ist in Deutschland auf Privatgrundstücken selten. In Dänemark aber wird der Dannebrog auch zu privaten Anlässen gehisst - andere Nationalflaggen an der Fahnenstange sind hier verboten.

Vgl.: Inge Adriansen, Museet på Sønderborg Slot: tekster til projektet Grænseruten





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