„Die Schlacht bei Bov“

Seit den 1830er Jahren war das Herzogtum Schleswig Zankapfel zwischen Deutschen und Dänen: Sollte es dem künftigen dänischen Nationalstaat zugeschlagen oder Teil des geplanten deutschen Nationalstaats werden?

 

Darüber kam es im März 1848 zu einem drei Jahre währenden Krieg. Als Höhepunkt empfanden beide Seiten die Schlacht bei Idstedt am 25. Juli 1850. Am Ende hatte keine Seite einen Sieg errungen, tatsächlich wurde der Konflikt am Verhandlungstisch unter Druck der europäischen Großmächte entschieden.

 

Das erste Gefecht dieses Krieges begann in den frühen Morgenstunden des 9. April 1848 in Bov. Die schleswig-holsteinische Armee hatte am Dorfrand Stellung bezogen und erwartete hier den Angriff der dänischen Truppen. Bei der Kirche fielen die ersten Schüsse. Vor dem zahlenmäßig überlegenen Gegner flohen die Schleswig-Holsteiner zunächst nach Flensburg. Hier wurde in der Neustadt weiter gekämpft. Schließlich zogen sie sich weiter bis hinter Schleswig zurück.

 

Vgl.: Fra Bov Museum, Historisk forening for Visherred, Årgang 9.1986





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